Computer und Internet und ich
Erstellt von LuNe am Samstag 17. Januar 2009
Computer und Internet haben mich in den fast letzten 20 Jahren verändert. Angefangen hatte es ziemlich nach der Wende. Der erste "Computer" war ein Teil, ich weiß nicht mehr wie es hieß, ein Monitor, Tastatur und ein Telefonhörer obendrauf. Gabs damals bei Quelle für 999,00 DM. Mit diesem Gerät konnte man telefonieren und per BTX bestimmte Dienste nutzen wie z.B. Online-Banking, Wetter, Nachrichten usw. Das reichte mir nach kurzer Zeit natürlich nicht. Es folgte ein PC von einer Firma aus Ismaning (lustigerweise wohne ich heute nur wenig Km davon entfernt). Ich glaube der hatte 2 oder 4 MB Festplatte. Programme gab es nur wenige, als sogenannte Module. Von Windows war da noch keine Spur. Zu diesem PC gab es ein DOS-Handbuch mit über tausend Seiten. Meine Vorkenntnisse lagen bei Null. Also Handbuch durchackern, war nebenbei gesagt sehr gut geschrieben mit Bildern (Screenshots). Gelesen, am PC nachgemacht, stolz wie ein Spanier wenn es funktionierte wie beschrieben. Nicht das erhoffte Ergebnis: mehrmals die Nachtschlafen gegangen, aufgestanden, nochmal versucht usw. Für mich kam die "Revolution" mit Windows 3.1, damals glaube ich 12 Disketten, danach Windows 3.11, waren schon 28 Disketten wenn ich mich richtig erinnere. Dann kam Windows 95, Windows Me, Windows XP.
Windows 2000 und Windows NT hatte ich nie. Leider hatte ich nie die Gelegenheit alles richtig zu lernen.
Vieles habe ich durch Lesen und Ausprobieren gelernt, wie heute noch, weil mir technisches Wissen und Grundlagen fehlen. Zusätzlich macht mir heute oft zu schaffen das ich kein englisch kann. Zum Glück habe ich in der Familie mit Websenat einen Profi der mir vieles durch seine Unterstützung und seinen Rat technisch ermöglicht.
Durch einen Sportunfall, in dessen Folgen ich fast ein halbes Jahr krank war, erstellte ich die erste Homepage, natürlich mit Baukasten. Um zu lernen surfte ich durchs Internet auf weiterhelfenden Webseiten und Foren. Das war schon nach meinem Umzug von Berlin nach Bayern. Da fand ich zum Glück jemand, der meine erste Webseite so fürchterlich fand, daß er mir sehr praktische Hilfe anbot. Per ICQ und Telefon saßen wir jeweils, außer zum Schlafen, tage- und nächtelang vor unseren PCs. Es entstand mit ihm Meine Webpage ist Mein Info-Portal.
Er brachte mir die ersten Schritte mit HTML und CSS und JavaScript bei. Dann kam der Schock – THOMAS GNAHS (damals bekannt als Hawk) verstarb völlig unerwartet im Alter von nur 43 Jahren. Ein riesen Verlust für die Familie und auch mich.Gerade wollten wir beide lernen unsere Webseiten mit PHP zu erstellen. Stillstand trat bei mir ein bezüglich PHP, leider bis heute.
Meine Rettung in Richtung neuer Homepage war dann Wordpress. Es entstand also dieser Blog hier sowie suchte ich eine Möglichkeit meine genutzte Software sowie die vielen Tipps und Tricks aus Foren, von Computerwebseiten usw. ständig verfügbar zu haben. Es entstand der softundtippsblog. Nach relativ kurzer Zeit spürte ich an die Grenze der Übersichtlichkeit zu kommen. Etwas Neues mußte her. Ich hatte mir dann überlegt und umgesetzt eine Forensoftware dafür zu "mißbrauchen". Meine Software- und Tippssammlungen war geboren. Um dessen Aktualität und Pflege bemühe ich mich neben diesem Blog hier.
Wer bis hier gelesen hat wird sich eventuell fragen, warum schreibt der das?
Früher habe ich als wesentliche Informationsquelle neben den Webseiten und Blogs über 400 RSS-Feeds genutzt. Vor fast einem halben Jahr, glaube ich, lernte ich Twitter kennen und läßt mich nicht mehr los Es gibt wohl weltweit nix Äquivalentes, was so schnell rund um den Erdball geht. In den letzten Monaten habe ich durch Twitter eine Menge für mich neuer Blogs kennengelernt und deren Macher. Ich habe die Blogs der Twitterer durchforstet, durch die Kommentarschreiber wiederum für mich neue Blogs gefunden. Es waren wirklich sehr viele interessante Themen und Beiträge. Ich habe sie nahezu aufgesaugt.
Twitter ist eine tolle Erfindung finde ich. Auch die aktuellen politischen Ereignisse (ich erinnere an den Hotelanschlag in Bangkog) und auch an den Flugzeugabsturz vor wenigen Tagen in den Hudson River in USA.
Wer hätte damals gedacht, dass SMS bei Handys nützlich sind und sich durchsetzen? Ähnlich sehe ich das mit Twitter. Es wird sich weiterentwickeln. Das größte Handycap sehe ich momentan noch darin, dass für die Nutzung über das Handy die Tarife für die meisten User und Handynutzer einfach noch zu teuer sind.
Mir sind aber beim Nachdenken übers twittern noch 2 Dinge aufgefallen: a) die Informationsflut ist gewaltig, kaum zu verarbeiten (ich will doch aber nichts verpassen) und b) ich bin twittersüchtig und verbringe noch mehr Zeit vor dem Monitor. Irgendwie finde ich immer eine Nachricht, der ich folge.
Tags: Twitter, privat, Blog, Computer, Familie, Freunde, Partner, Webseite, Wordpress
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