Blog von Lutz Nelde

Mein Berliner Blog im Prenzl Berg

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Erstellt von LuNe am 24. Mai 2010

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Mit Persil gegen Bakterien und Keime

Erstellt von LuNe am 20. Februar 2010

 Endlich hatte ich bei trnd mal eine Einladung zu einem Test erhalten. Vorher hatte ich an einer Umfrage teilgenommen, welche Themen mich interessieren. Als männlicher Single muß man halt auch Wäsche waschen. Worum geht es nun bei diesem Test? Es soll der Beweis erbracht werden, dass nicht nur bei , wie bekannt 60°, Bakterien und Keime beim Waschen vernichtet werden, sondern mit Persil Hygiene Spüler schon bereits bei 15°. Ein heutzutage nicht unwesentliches Ergebnis wäre Energie zu sparen.

In diesem Testpaket sind neben den Testunterlagen 1 große Flasche Persil Hygiene Spüler (1L) sowie 30 weitere kleinere Flaschen (90ml) für Freunde, Bekannte, Familie, Kollegen, die damit ebenfalls am Test teilnehmen können.

Persil Hygiene Spüler



Soweit erstmal für heute. Morgen ist dann Waschtag und ich werde hier weiter berichten.

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Blinde werden sehen

Erstellt von LuNe am 20. Dezember 2009

Ich habe gerade einen, für mich, sensationellen Artikel gelesen “Medien: Ärzte lassen Blinde wieder sehen”.

Die Medizin ist heute ohne Wissenschaft und vor allem Technik unvorstellbar. Ein winziger Chip wird implantiert.
Zitat aus o.g. Artikel: "Damit könnten die Menschen wieder Gegenstände erkennen und Buchstaben lesen."

Ich selbst bin durch einen Unfall als Kind seit fast 50 Jahren auf einem Auge blind.
Vor rund 10 Jahren hatte ich mit dem damaligen Chefarzt der Augenklinik in der Berliner Charité-Virchow Klinikum über meine Chancen gesprochen, vielleicht doch noch einmal auf beiden Augen sehen zu können. Er machte mir ganz wenig Hoffnung. Die Überschrift ist natürlich etwas reißerisch, weil es wird auch hier auf den Einzelfall ankommen. Dennoch-es ist ein Hoffnungsschimmer, nicht für mich, aber hoffentlich für viele andere blinde Menschen. Da bei mir durch den Unfall der Sehnerv durchtrennt wurde und durch die vielen Jahre seit dem Unfall die Nervenenden verödet sind, gibt es für mich leider keine Chance. Schade. Aber ich lebe nun seit 1961 mit einem sehenden Auge und kenne es nicht anders. Manches bleibt mir verborgen, wie z.B. 3D-Ansichten, also räumliches Sehen. Aber ganz ehrlich, es gibt schlimmeres. Viele Menschen müssen ganz andere Leiden ertragen. Was viele gar nicht wissen, es gibt, wie auch in meinem Fall, optische Möglichkeiten sein Handicap zu verbergen, z.B. durch künstliche Augen, im Volksmund auch als Glasaugen bekannt. Ich trage eine sogenannte Schalenprothese, die den entstellten Augapfel überdeckt und weil es eben eine Schalenprothese ist, sich ein wenig mit bewegen kann, was bei einem kompletten Glasauge nicht geht. Bei mir fällt es somit weniger schnell auf. Die Herstellung eines künstlichen Auges kann man sich hier super ansehen. Die das machen sind für mich absolute Künstler.

Noch ein Wort zur Ethikkommission. Die kommen mir schon vor wie eine Vielzahl von Politikern – vom realen Leben keine Ahnung. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben, weil ich mich sonst wohl im Wort vergreifen würde und mein Blutdruck zum Kochen gerät.

Wer mag kann sich die Diskussion dazu auf der Web.de Seite ansehen.

Nachtrag:
Bitte lest auch mal den Gastbeitrag von Michaela bei wirbelwebber.de zum Thema Diagnose: „Leukämie“. WICHTIG deshalb weil sie gegen den Blutkrebs gesiegt hat und ganz besonders weil JEDE/R helfen kann – es kostet n i c h t s und tut auch nicht weh
 
Typisierung
DKMS-Blogger helfen
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Gegenwart und Zukunft von Gesellschaft und digitaler Welt

Erstellt von LuNe am 9. August 2009

Ich habe gerade den Artikel “freiheit@unendlich.welt” von den Autoren Thomas Darnstädt, Frank Hornig, Martin U. Müller, Marcel Rosenbach, Hilmar Schmundt aus dem Spiegel 33/2009 gelesen.

Und schon befinde ich mich selbst in einem Dilemma. Den Beitrag habe ich über Twitter als PDF-Datei gefunden, er ist noch gar nicht veröffentlicht. Ich kann ihn hier auch gar nicht explizit zum Lesen zur Verfügung stellen, weil ich eine, nach deutschen Gesetzen, Urheberrechtsverletzung begehen und vermutlich mindestens eine Abmahnung bekommen würde.

Ich halte den o.g. Artikel für sehr lesenswert. Er versucht die ganze Problematik von Gesellschaft, Recht, Freiheit, Staat, Demokratie usw. deutlich zu machen. Der Artikel gibt aus meiner Sicht, erfreulicherweise keine fertigen Antworten, sondern bietet eine Diskussionsgrundlage.

Gedanklich habe ich mich insbesondere im Zusammenhang mit etlichen nationalen und internationalen Ereignisse schon öfters mit diesen Themen beschäftigt. Es sei nur mal erinnert:

- Webseiten sperren oder löschen
- Benotung von Lehrern
- Betrug und Abzocke
- Datenmißbrauch

Ich könnte hier eine ellenlange Liste mit weiteren Beispielen aufstellen. Unter dem Strich bleiben auch bei mir viele Fragen unbeantwortet. Wieweit darf das Internet, seine Inhalte gehen, muß der Staat nicht sein Bürger vor Betrug, Diffamierungen usw. schützen, wieweit darf der Staat dabei gehen?

Klar ist, das Internet ist so wie es nun einmal heute ist, nicht zu reglementieren, weder durch einen einzelnen Staat, noch gibt es im Internet Selbstregulierungskräfte.

Für mich selbst ist klar: Ich möchte keine chinesischen Verhältnisse, aber ich möchte auch nicht, das ich oder andere das Internet benutzen dürfen um Menschen zu betrügen, zu manipulieren in jeder Hinsicht.

Das Grundübel besteht meines Erachtens in aller erster Linie in sozialen Ursachen. Da wo Menschen ausgegrenzt werden, z.B. durch Arbeitslosigkeit verlieren Inhalt von Moral und Ethik, Grundwerte- und Ordnung an Bedeutung, sie verselbstständigen sich. Man muß das auch im Alltag bewußt vorleben.

Durch meinen Rückumzug von München nach Berlin ist mir das extrem aufgefallen. Berlin verkommt, ist dreckig, kein Unrechtsbewußtsein etc. Man kann das an ganz kleinen Dingen des Alltags sehen. Die Ampelfarbe rot kennen weder Fussgänger, noch Radfahrer, Flaschen, Pappbecher, Papier wird achtlos in U- und S-Bahn zurück gelassen, dreckige Schuhe werden auf Sitzplätze abgelegt, Bahnen, Busse, Wände, Häuser, alles wird voll gesprayt, Angriffe auf Polizisten, selbst auf Busfahrer. Und wir alle nehmen das hin. Das ist das Ergebnis unserer Erziehung, es sind unsere Kinder. Manager und zum Teil auch Politiker die jedes Maß von Anstand und Würde verloren haben sind das andere Extrem. Wir sind auf dem besten Weg zur Anarchie. Meine Zukunftsvorstellung wäre das nun wirklich nicht.

Zitat aus dem Artikel “Recht, das sich nicht mehr durchsetzen lässt, löst sich von selbst auf.” Genauso ist es. Aber selbst 100.000 Polizisten mehr lösen das Problem genauso wenig, wie noch mehr Verbote oder Gesetze. Die sozialen Schieflagen müssen angegangen und beseitigt werden. Menschen die Arbeit und eine Zukunft haben, sind vielfältig motiviert, entwickeln Verhalten und Normen in der Familie und Gesellschaft.

Ich hoffe nicht, dass nun jemand von mir fertige Lösungen erwartet. Nein ich habe sie nicht. Bitte lest den Artikel im Spiegel, weil er nicht nur umfassender in diese Thematik eindringt, sondern auch um an der Diskussion teilzunehmen.

Ich freue mich auf deinen Kommentar und schau doch mal wieder rein.
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An Kinder und Eltern

Erstellt von LuNe am 14. März 2009

 Ich danke Alper von meetinx und Chris vom doktorsblog, dass sie diesen kurzen Film weiterverbreiten und so u.a. auch ich ihn sehen konnte.

Der Film hat mich emotional sehr bewegt und ist sicher nicht nur an die Adreese von Söhne und Väter gerichtet.

Ich gebe aber zu, dass man sich vielleicht selbst erst als älterer Mensch mit solch einem Thema beschäftigt und berührt fühlt.

Jedes erwachsene "Kind" hat sicher schon mal die Erfahrung gemacht, dass Vater oder Mutter nerven können. Meistens dann, wenn einer der Beiden, als welchem Grund auch immer, allein zurück bleibt. Wenn ich nicht wenigstens jeden zweiten Tag bei meiner angerufen hätte, oh oh. Ich laß das mal so stehen.

Jetzt lebe ich inzwischen selbst schon 12 Jahre allein und angesichts dessen, was ich oben bereits beschrieb, versuche ich nur alle 3 bis 4 Wochen anzurufen und erwarte von meinen "Kindern" nicht, dass sie täglich anrufen, aber 1x im Monat sollten sie schon.

Ja man merkt leider oftmals zu spät, wenn einem etwas Liebgewordenes auf einmal fehlt.

Der nachfolgende Film ist zwar nicht in deutscher Sprache, aber selbst ich habe ihn auch so verstanden. Schaut ihn euch an, macht euch selbst Gedanken darüber und vor allem handelt entsprechend, zeigt Toleranz, Einfühlungsvermögen, eure Gefühle.

Der Film heißt What is that – Was ist das? und ist von Constantin Pilavios


What is that? (Τι είναι αυτό;) 2007 from MovieTeller on Vimeo.

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