Sicher hast auch du in den vergangenen Tagen die Werbeaktion von 1und1 im TV gesehen. Falls nicht, hier das Video:
Was soll man nun davon halten?
Ich kann mich noch gut erinnern an Anfang der 90er Jahre als ich begann mich PC und Internet, damals als BTX noch bezeichnet, zu beschäftigen. Da gab es noch Modems, die konfiguriert werden mußten mit Codes von denen ich keine Ahnung hatte. Da konnte man damals eine kostenlose Telefon-Hotline bei der Telekom anrufen und hatte zu 99% einen kompetenten Fachmann zur Seite. Das waren Leute, die hatten nicht nur eine entsprechende fachliche Qualifikation und Geduld, sondern kannten dieses oder jenes Problem aus eigener Erfahrung, z.B. mit Modems.
Sonderbarer weise hat sich der gute Kundenservice mit dem Aufkommen neuer Provider zunehmend verschlechtert. Auch und insbesondere heute, wird aus Kostengründen oft an geeigneten Personal und dessen fachlicher und kundenorientierter Ausbildung gespart. Stattdessen investiert man hauptsächlich in neue Technik und subventioniert Neukunden. Altkunden bleiben in der Regel auf der Strecke.
Es gibt wohl keinen Provider, der nicht in mehr oder weniger starker Kritik steht.
Ich bin nun schon rund 10 Jahre bei 1und1. Meine Erfahrungen sind weit positiver als ich im allgemeinen sonst lesen, sehe oder höre. Was mich bei den meisten Hotlines, auch 1und1, stört sind die ellenlangen … wenn Sie das möchten, drücken Sie, wenn Sie jenes möchten drücken Sie die Ziffer …. sowie die oft langen und kostspieligen Warteschleifen, oft noch in Verbindung mit teuren Servicenummern. Das muß aufhören !!!
Daher wünsche ich mir das der kausale Zusammenhang von Kundenservice gleich Kundenzufriedenheit und Kundenbindung durch 1und1 wieder in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Es wäre oder ist vielleicht schön, dass in dieser Kampagne jemand mit seinen hoffentlich richtigen Namen wirbt. Ich wünsche mir das Herr Marcell D’Avis Erfolg hat.
Die Medizin ist heute ohne Wissenschaft und vor allem Technik unvorstellbar. Ein winziger Chip wird implantiert.
Zitat aus o.g. Artikel: "Damit könnten die Menschen wieder Gegenstände erkennen und Buchstaben lesen."
Ich selbst bin durch einen Unfall als Kind seit fast 50 Jahren auf einem Auge blind.
Vor rund 10 Jahren hatte ich mit dem damaligen Chefarzt der Augenklinik in der Berliner Charité-Virchow Klinikum über meine Chancen gesprochen, vielleicht doch noch einmal auf beiden Augen sehen zu können. Er machte mir ganz wenig Hoffnung. Die Überschrift ist natürlich etwas reißerisch, weil es wird auch hier auf den Einzelfall ankommen. Dennoch-es ist ein Hoffnungsschimmer, nicht für mich, aber hoffentlich für viele andere blinde Menschen. Da bei mir durch den Unfall der Sehnerv durchtrennt wurde und durch die vielen Jahre seit dem Unfall die Nervenenden verödet sind, gibt es für mich leider keine Chance. Schade. Aber ich lebe nun seit 1961 mit einem sehenden Auge und kenne es nicht anders. Manches bleibt mir verborgen, wie z.B. 3D-Ansichten, also räumliches Sehen. Aber ganz ehrlich, es gibt schlimmeres. Viele Menschen müssen ganz andere Leiden ertragen. Was viele gar nicht wissen, es gibt, wie auch in meinem Fall, optische Möglichkeiten sein Handicap zu verbergen, z.B. durch künstliche Augen, im Volksmund auch als Glasaugen bekannt. Ich trage eine sogenannte Schalenprothese, die den entstellten Augapfel überdeckt und weil es eben eine Schalenprothese ist, sich ein wenig mit bewegen kann, was bei einem kompletten Glasauge nicht geht. Bei mir fällt es somit weniger schnell auf. Die Herstellung eines künstlichen Auges kann man sich hier super ansehen. Die das machen sind für mich absolute Künstler.
Noch ein Wort zur Ethikkommission. Die kommen mir schon vor wie eine Vielzahl von Politikern – vom realen Leben keine Ahnung. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben, weil ich mich sonst wohl im Wort vergreifen würde und mein Blutdruck zum Kochen gerät.
Wer mag kann sich die Diskussion dazu auf der Web.de Seite ansehen.
Nachtrag:
Bitte lest auch mal den Gastbeitrag von Michaela bei wirbelwebber.de zum Thema Diagnose: „Leukämie“. WICHTIG deshalb weil sie gegen den Blutkrebs gesiegt hat und ganz besonders weil JEDE/R helfen kann – es kostet n i c h t s und tut auch nicht weh
Gilly macht heute in seinem Blog eine Umfrage zu Twitter. Unabhängig ob man nun Twitter kennt und mag oder auch nicht möchte ich an der Twitterumfrage teilnehmen, weil ich seinen Blog und auch seine Tweets schon seit langen verfolge.
Seine Umfrage umfaßt 14 Fragen:
Gillys Twitterumfrage
Frage
Antwort
Wie ist dein Twittername?
LuNeX
Hast du einen weiteren Twitter Account oder twitterst du bei einem Gemeinschafts-Account mit?
nein
Wie viele Follower hast du und wie vielen Leuten followst du?
292 following 1,408 followers
Wie viel Zeit verbringst du täglich schätzungsweise mit twittern?
so 1h, am Wochenende schon etwas mehr
Benutzt du am PC/Mac ein Programm zum Twittern oder benutzt du die Website von Twitter?
auf meinem Täppi benutze ich Tweetdeck bzw. seesmic
Twitterst du unterwegs? Wenn ja, welchen Client verwendest du auf deinem Handy/Smartphone?
nein, Internet per Handy ist mir zu teuer
Unter welchen Bedingungen followst du einem neuen Follower zurück?
die Tweetsmüssen mich ansprechen, sehr wichtig ist für mich der Inhalt der Website/des Blogs
Wie findest du die neue Retweet-Funktion von Twitter?
halte nichts davon, vielleicht weil ich nicht richtig verstehe was ich damit tun kann/soll
Benutzt du das Listen-Feature von Twitter?
ja
Was hältst du von Werbung durch andere User im Twitterstream (z.B. Magpie)?
wenn sie dezent ist + nicht nervt
Gibt es eine Funktion die du bei Twitter vermisst?
nö, nich wirklich
Kannst/magst du einen bestimmten Twitterer empfehlen?
oh, würde ich nur einen nennen, würde ich wohl 99 andere vergessen.
Hast du noch eine persönliche Anmerkung zu Twitter?