Blog von Lutz Nelde

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BeeTagg gegen QR Code?

Erstellt von LuNe am Samstag 26. April 2008

Nachdem ich vor kurzem über den QR Code geschrieben hatte und auch Frank im [by:ltge.de]-Blog einen Beitrag veröffentlicht hat, war in einem Kommentar dort von BeeTagg zu lesen. Für mich wieder was neues, eine andere Variante. Ein BeeTagg ist im Grunde ein 2-dimensionaler Barcode. BeeTagg ist ein 2D-Barcode mit wabenförmigen Strukturen, der sich für Mobile Tagging eignet. Mit entsprechender Software (BeeTagg Reader) ausgerüstet kann der BeeTagg mit dem Mobiltelefon gelesen werden. BeeTagg wurde von der Schweizer Firma connvision AG entwickelt.

Wo könnte man BeeTaggs finden?

  • Auf Visitenkarten
  • Auf Nahrungsmitteln
  • Auf Flyern
  • Im Web
  • In Magazinen
  • In Zeitungen
  • Als Stempel
  • Auf Dokumenten
  • In City Guides

Im Unterschied zu QR Code schein BeeTagg flexibler. So kann man z.B. mit dem BeeTagg-Generator sogar eigene Bilder und Texte zusätzlich einfügen.

Eine Übersicht der unterstützten Handys hier, scheinbar mehr als bei QR Code.
Die entsprechende Software fürs Handy kann hier herunter geladen werden. Klappte bei mir völlig problemlos.

Mit dem BeeTagg Generator Basic können Sie eigene BeeTaggs generieren (erstellen) und mit einer beliebigen Webadresse (URL) verknüpfen.
Bis zu 20 BeeTaggs können Sie GRATIS erstellen und verlinken. Anmeldung erforderlich!

Mit MobileFeeds können Sie sämtliche RSS- und Atom Feeds auf Ihrem Handy lesen. So haben Sie Sie Ihre Blog-Favoriten im mit dabei.

Mit "MyBeeTagg" können Sie Ihren ganz persönlichen BeeTagg erstellen. Diesen können Sie auf Ihr T-Shirt oder Ihre Visitenkarte drucken. Speichern von Kontaktdaten sind damit ein Kinderspiel.

 Mit MobiSites können Sie einfache mobile Webseiten bauen und mit einem BeeTagg verknüpfen. MobiSites dient zum Testen des BeeTagg Systems und ist nicht für die kommerzielle Nutzung gedacht.

Nutzen Sie BeeTagg Ticketing für Teilnehmer-Registration, Ticketing und Nachbearbeitung Ihrer Events. Und bieten Sie dem Besucher die Möglichkeit am Event interaktiv teilzunehmen.

Nutzen Sie BeeTaggs-Document Management Solution (Beta) für den interaktiven Zugang zu Ihren papiergebundenen Geschäftsdokumenten und für die Steuerung und Kontrolle administrativer Geschäftsprozesse.

Mit BeeTagg for eBay können Sie für jeden Artikel auf eBay einen BeeTagg erstellen und an einem beliebigen Ort platzieren: Zum Beispiel am Auto, an der Hauswand oder in Inseraten.

BeeTagg local ermöglicht es zu einem BeeTagg ortsbezogene Informationen und Kartenmaterial zum aktuellen Standort abzurufen.

Mein RSS-Feed fürs Handy:
http://feeds.beetagg.com/GenerateBlogBeeTagg.aspx?offset=890&size=160

Meine vcard-BeeTagg
 

BeeTaggs lassen sich auch mit dem BeeTagg Designer und speichern Sie ihn im skalierbaren Vektorformat (.pdf) oder als *.png speichern.

QR Code
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kein Kommentar.

10 Kommentare zu “BeeTagg gegen QR Code?”

  1. Roger sagt:

    Disclosure: Kaywa bietet einen eigenen Reader für die offenen ISO-Standards QR-Code und Datamatrix an.


    Uiii. Das kam aber etwas viel Propaganda von Beetagg rüber. Etwas Aufklärung ist sicher angebracht:

    Beetagg ist ein proprietärer 2D Barcode, wie Shotcode, EZ Code usw. Beetagg verschlüsselt alle Daten, d.h. im Code selbst sind nur Zahlen verschlüsselt, die “nur” über den Beetagg Server wieder entschlüsselt werden können.

    Dies kann man auch bei QR Codes und Datamatrix machen und erhält somit kleine Codes, nur ist man dann ebenso proprietär.
    Verschlüsselt man hingegen URLs direkt, dann ist das die offenste Art etwas zu verschlüsseln. Das schöne an der offenen Art ist, dass diese QR Codes von den QR Code Readern von Nokia, Google (ZXing), allen japanischen Handys wie z.B. Sharp und von Quickmark, i-nigma, Kaywa, Gavitec usw. gelesen werden können.

    Weiterer Unterschied: Proprietäre Codes werden eigentlich nur online eingesetzt (d.h. immer mit Internet-Verbindung bzw. Kosten), die Offline Möglichkeit für Text, SMS, Email, Vcards gibt es nur bei QR Codes und Datamatrix.

    Flexibilität:
    QR Codes werden in Japan flächendeckend seit 2003 für alles eingesetzt und sind ein absoluter Erfolg
    * QR Codes (Offline) auf Business Cards
    * Ticketing
    * Rechnungen
    * Lokalinformationen
    usw. usw.

    Bisher hat einzig der japanische Ansatz des offenen Standards zum Erfolg geführt, alle proprietären Ansätze seit 2003 sind bisher gescheitert. Es ist schade, wenn Beetagg hier Propaganda macht, die sich argumentativ nicht aufrechterhalten lässt und zudem noch behauptet sie könnten was, was QR Codes nicht können – das Gegenteil ist der Fall.

    Sorry, aber Misinformation nervt mich einfach.
    Gruss

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  2. LuNe sagt:

    Hallo Roger,
    du hast geschrieben: “Sorry, aber Misinformation nervt mich einfach.”
    Gerade darum ist es schön, wenn du hier das aus der Perspektive eines Fachmannes “auseinander” nimmst. Ich behaupte mal, viele User können nicht hinter technische Details blicken und lassen sich (wie ich auch) durch Optik beeindrucken.
    Da du das Wort proprietär mehrmals benutzt hast, habe ich für mich + eventuell andere mal bei Wikipedia nachgeschaut (http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4r).
    Der Extract: “# „proprietäre Software“ ist jegliche Software, die keine „freie Software“ ist.”

    Danke, dass du hier kommentiert hast und mich und hoffentlich auch andere aufgeklärt hast.

    Diesen Beitrag zitieren

    Twitter: LuNeX

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  3. Roger sagt:

    Hallo Lunes,

    Das Problem ist nicht die Decoding Software, das Problem liegt beim Code. Beim Decoden zolle ich professionell dem Beetagg durchaus Respekt.

    Zurzeit haben wir ca. 20 bekannte proprietäre Codes und zwei bzw. drei offene Standards.

    Die Idee des proprietären Ansatzes ist ein geschlossenes, von einer Firma alleine dominiertes Mobile Tagging System aufzubauen. Dieser Ansatz ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt – ein Vergleich zwischen Südkorea (proprietäre Ansätze) und Japan (offener Standard) zeigt dies sehr augenscheinlich.

    Die Gefahr ist, dass die proprietären Codes, die ganze Idee des Mobile Tagging in Gefahr bringen – da eine “Balkanisierung” passiert und die Konsumenten hochgradig verwirrt werden.

    Weiter müssen wir damit rechnen, dass einige der Mobile Tagging Firmen eingehen werden und diejenigen die auf den falschen proprietären Ansatz vertraut haben, werden in diesem Fall alles verlieren. Setzen Sie hingegen auf einen Standardcode wie QR Code und Datamatrix dann ist dies nicht gegeben, da es bereits jetzt genügend Firmen gibt, die diese Codes unterstützen.

    Dass Marktführer wie Nokia (40% des Handy-Marktes weltweit), das W3C, Google, alle 3 japanischen Telcos, die IATA (d.h. 94% aller Fluggesellschaften beim Mobile Ticketing) auf QR Codes und auf Datamatrix setzen, sollte einem zu Denken geben.

    ***

    Wettbewerb finde ich alleweil gut, wenn er der Sache dient. Aber Wettbewerb, der die Sache an sich in Gefahr bringt, ist höchst problematisch.

    Siehe hierzu auch:
    http://mobile.kaywa.com/p659.html

    >> Tim Berners-Lee:
    How does a company think about standards then if following them may involve losing that short-term ceiling technology return?

    It is a game. In the mathematical sense. Here is the payoff matrix: You commit to working on a standard, or not. The standard may take off or it may not.

    If you don’t commit to the standard, and it doesn’t work, (which of course it won’t if no one else does) then life, and your proprietary ceiling technology, continues. No innovation.

    If you do commit to it and it it does work, then a whole new market is enabled: This is the disruptive case. There is some effort involved moving the company to the standard, and often to help build the standard. You might join W3C to help make it happen. A certain amount of effort. There is a major long term return.

    One of the most difficult things for some companies to learn is that this is not a zero-sum game. We are so used to battling over a fixed market, or battling over fixed resources, that we tend to assume everything is such that we can only win what our competitors lose. But when we make a whole new market space, like the Web, or like GSM actually, then we are in fact together battling the human condition such as inefficiency, poverty and ignorance.

    Now, what about the corner cases? The fear seems to be of going for the standard and it not taking off. Well, the loss in this case is the engineering time to tool up for the standard, which could have been saved. But is a very finite loss.

    On the other hand, what if you decide not to go for the standard and it does take off? Everything happens, the new market appears, and you are not there. The pace of everything ramps up dramatically, and you are left standing still. The costs of retooling to a standard get much bigger as time passes. In this conference we all can see the stresses on phone companies, and we know the dis-empowerment of all travelers from the fact that the GSM standards and frequencies are not quite global — and we know the benefits from the fact that are becoming so. Other cases spring to mind. On the Internet, for example, streaming media are available in many incompatible formats.

    Often this is due to companies wanting to profit from ceiling technologies. This involves making a high income from the technology itself rather than letting its take off. This in turn requires patents, and of course that the owned technology dominates. Hence the battles over VHS and Betamax, HD DVD and Blu-Ray, and so on.

    So as the Web platform and the mobile phone converge — what do we want the result to be a foundation or a ceiling technology? Clearly, a foundation. A mobile phone — or whatever device we carry around which uses GSM technology and its successors — is going to be everywhere, and everyone will have one. It has do be designed to be universal. So that everyone can use it. So that you can do anything with it.

    The choice is the new platform being a privately owned walled garden, or a competitive open platform. Both models can work in the medium term. But the open model opens up new things which we can only try to imagine.

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  4. Roger sagt:

    QR Codes: offener ISO-Standard

    For 2D Code to become widely used, it is first necessary for QR Code specification to be clearly defined and made public. In addition, QR Code must be freely usable by users.

    The background behind the popularity of bar codes, is specification disclosure. Today, there are very few bar codes with closed specifications or strict patent protection.

    QR Code is open in the sense that the specification of QR Code is disclosed and that the patent right owned by Denso Wave is not exercised.

    QR Code Reader:
    —————
    Es gibt beides: freie (ZXing) und proprietäre Software (z.B. Kaywa Reader). Beides schliesst sich nicht aus, solange die Codes von beiden gelesen werden können => URL Form.

    PS: Kostenlos für den Endanwender

    ***

    IM VERGLEICH:

    Proprietärer Code:
    Nur nutzbar mit Einverständnis bzw. gegen Entgelt der Firma, d.h. der Code selbst kostet.

    Proprietärer Reader:
    Vergleichbar mit QR Code Readern. Freie QR Code Reader (im Sinne von “freier Software”) gibt es aber hier nicht, da die Code Firma alle Rechte hält.

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  5. LuNe sagt:

    Oh,oh Roger, da habe ich dich wohl so richtig auf die Palme gebracht. Ich hatte natürlich nicht die Absicht zu Des- und/oder Halbinformationen. Ich habe in den vergangenen Tagen sehr viel über die verschiedenen Codes gelesen. Ohne dir, wie man sagt zu Munde zu reden, überzeugt bin ich vor allem von QR Code, weil er eben nicht erst “nach Hause” telefonieren muß, d.h. ja auch das alle Codes wie beim BeeTagg auf Servern gespeichert und deren Nutzung dort fragwürdig erscheinen kann. Anders eben beim QR Code, der alle Informationen erhält und offline auslesen kann. Weiterhin spricht m.E. für den QR Code das er weitere, wie z.B. Datenmatrix auslesen kann. Wenn ich richtig gelesen habe, ist es eben der Einzigste der nicht nur den eigenen lesen kann. Nachzulesen hier: http://mobile-tagging.blogspot.com/2007/06/windows-surface-und-die-zukunft-der-2d_05.html

    Dennoch muss ich sagen, dass die Beetagg-Seiten optisch ansprechender finde. Was mir nicht gefällt: Ich sehe bei beiden keine Möglichkeit in deutscher Sprache einen Blog mit Meinungsaustausch, Ideen. Alles immer in englisch.

    Ich habe auf einigen Webseiten gesehen, dass sie Code-Generatoren selbst anbieten. Gibt es sowas nur gegen Kauf-Lizenz oder auch als Free-Script?

    Kannst du mir mal bitte eine Mailadresse von Dir schicken.

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    Twitter: LuNeX

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  6. » QR-Code Ergänzung LuNe´s Blog: sagt:

    [...] Da ich mich in den vergangenen Wochen ziemlich intensiv mit QR Code und andere beschäftigt habe, möchte ich hier kurz einige Ergänzungen machen zu meinen anderen Beiträgen: QR-Code und BeeTagg gegen QR Code [...]

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  7. Roger sagt:

    Lune,
    Schau Dir mal Adtagg von Oliver an:
    http://adtagg.kaywa.ch

    Code Generatoren. Da gibts schon auch Freescripts, siehe z.B. bei Swetake

    Mail steht oben im Kommentar.
    Gruss

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  8. oliver sagt:

    Hallo Lune

    Schlussendluch geht es ja icht um die Webseite. Sondern um die Seriösität und die Technologie. Ich persönlich wiederum finde die Beetagg Webseite zu “grafünzelt”. Als Grafiker kann ich mir dieses Urteil durchaus erlauben.

    Gruss
    Oliver

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  9. Evelyn G. sagt:

    Hallo Oliver, Roger und alle weiteren in diesem Forum, die sich mit dem Thema “QR Code” auskennen! Ich habe diese Seite zufällig über Google gefunden- und hoffe, ihr könnt mir ein bisschen weiter helfen! Ich hab mir bei einer Online Druckerei im Internet (http://www.wir-machen-druck.de) kostenlose Visitenkarten drucken lassen. Soweit so gut. Als die Visitenkarten dann endlich da waren, bin ich doch etwas erschrocken, weil auf der Rückseite dieses “wabenförmige Gebilde” zu sehen war; wie gerade gelesen nennt sich dieses “Teil” wohl QR Code. Jetzt zu meiner Frage: bevor ich meine neuen Visitenkarten ausgebe, möchte ich doch gerne wissen, was genau dieser QR Code zu bedeuten hat. Gibt es eine euch bekannte Infoseite, bei der ich mich zu diesem Thema etwas weiterbilden kann? Vielen Dank schonmal! glg :P

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  10. LuNeX sagt:

    Hallo Evelyn,
    hier in meinem Blog findest du Erklärungen zum QR-Code und auch weiterführende Links:
    http://blog.lutz-nelde.de/2008/04/08/qr-code/
    http://blog.lutz-nelde.de/2008/04/28/qr-code-ergaenzung/
    http://blog.lutz-nelde.de/2009/01/27/qr-code-zwischenbericht/

    Ansonsten empfehle ich dir z.B. wikipedia

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    Twitter: LuNeX

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